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Dass aus den Trümmern des Zweiten Weltkrieges auch die Mode wieder auferstanden ist, hat die Welt vor allem Christian Dior zu verdanken. Und seinem New Look.

Christian Dior

Um in der Welt der Mode Erfolg zu haben, braucht es vor allem zweierlei. Ein Modeschöpfer muss kreativ sein und einen Sinn fürs Geschäft haben. Kaum jemand hat diese beiden Eigenschaften so optimal in sich vereint, wie Christian Dior.

Es ist demnach kein Zufall, dass es Dior war, der – quasi im Alleingang – die französische Mode aus den Trümmern des Zweiten Weltkrieges wieder auferstehen ließ. Und erst recht kein Zufall ist, dass er es im Laufe der Jahrzehnte zum einflussreichsten Kopf in der Modebranche gebracht hat.

Dabei sind die Anfänge des Christian Dior alles andere als erfolgreich und nur dem Reichtum seiner Familie ist es zu verdanken, dass Dior so einiges in den Sand setzen darf: sein Studium der Politikwissenschaften etwa schmeißt er 1925 hin, sein Versuch, eine Kunstgalerie zu betreiben, scheitert wenig später. So zieht es Dior in die Fashionwelt, wo er zuerst mit Robert Piguet (1937 bis 1939) und danach mit Lucien Lelong (ab 1942) arbeitet.

In der allgemeinen Aufbruchsstimmung nach Kriegsende eröffnet Dior ein erstes eigenes Atelier in Paris. Mit Unterstützung des Baumwollmoguls Marc Boussac stellt er daraufhin die französische Mode der 1940er Jahre auf den Kopf, geht neue Wege und präsentiert eine neue Vorstellung von Weiblichkeit.

So werden die Schultern der Kleider runder, die lange Röcke öffnen sich wie ein Blütenkelch, die Taille ist schmal und auch das Korsett wird wieder salonfähig. All das sollte die entbehrungsreichen Kriegsjahre vergessen machen.

Bald schon ist ein Label für diesen neuen Weg gefunden, als New Look erobert er 1947 auch die USA, wo Dior schon ein Jahr später eine erste Boutique eröffnet.

Zehn Jahre lang wirft Dior daraufhin jährlich eine neue Kollektion auf den Markt, die jedes Mal mit großer Spannung erwartet wird. Auf Corolle und En Huit folgen

  • 1949 die Illusionslinie, die die Vorgängerkollektionen auf den Kopf stellt,
  • 1950 die Vertikallinie, ärmellos und mit schlauchförmigen Röcken,
  • 1951 die Ovale Linie mit Röcken, die den Oberkörper betonen sollten,
  • 1952 die Profillinie mit lockerer Taille und kürzeren Röcken,
  • 1953 die Tulpenlinie, die das Dekolletè hervorhob,
  • 1954 die H-Linie, die mit geraden Linien genau das Gegenteil versuchte,
  • 1955 die A-Linie mit weiten Röcken und schmalen Schultern,
  • 1956 die Pfeillinie, die die Figur schlanker erscheinen lassen sollte,
  • 1957 die Sacklinieals letzte aus der Hand des Meisters.

Auch wenn demnach die Schaffenszeit Christian Diors nur kurz war, so hat er doch einen bleibenden Eindruck hinterlassen, und zwar auch, weil er sein Imperium nicht auf Kleider allein beschränkt hat, sondern auch Accessoires, Schuhe, Taschen, Foulards und Parfums auf den Markt gebracht hat. Alles aus einer Hand, also, einer unvergesslichen noch dazu.

Oehler Fashion

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